Hexenkraut Alraune Mandragora officinarum Die Alraune ist wohl die sagenumwobenste und legenden- trächtigste europäische Zauber- und Hexenpflanze / Hexenkraut überhaupt. Warum? Im Mittelalter diente sie als Bestandteil der Hexenflugsalbe. Aber auch im Essen und Liebestränken z. B. aphrodisische Getränke, spielte die Alraune eine sehr grosse Rolle. Es gibt viele Legenden rund um die Alraunen ... und die sind schaurig schön. So heißt es z. B., dass die Alraune nur an dunklen, unheilträchtigen Orten wächst oder in dem Schatten eines Galgens - natürlich genährt von den Ausdünstungen hingerichteter Verbrecher ... was auch sonst :-) Eine andere schöne Geschichte besagt, dass die Alraune menschliche, gequälte Schreie, von sich gibt. Und zwar dann, wenn man sie der Erde entreißen will und sich die Wurzel dabei verzweifelt versucht, an der Erde festzuhalten. Man sagte, jeder der die Schreie der Mandragora officinarum erhört, verfällt dem Wahn oder dem Tode. Um diese gefährlichen Wirkungen bei der Alraunenernte zu vermeiden, stopften sich die Leute damals die Ohren mit Bienenwachs zu und banden eine Leine mit einen Hund an die Alraune. Der Hund wurde dann gerufen und gelockt, damit dieser die Alraune aus dem Boden zieht. Wenn die Alraunenwurzel dann aus der Erde gerissen wurde, fiel dieser Hund tot um, nachdem er die Schreie der Alraune hören musste. Grausig schön :-) Aber bitte beachten Sie: Diese Alraunenpflanze bzw. Bestandteile der Alraune-Pflanze sind giftig! |